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Olga Mishula

wurde in Minsk in einer Familie von Berufsmusikern geboren. Sie hat mit dem Cimbalyunterricht mit sieben Jahren in der speziellen Musikschule bei der Musikakademie in Minsk angefangen (Klasse T.P.Sergeenko) und anschließend das Studium und die Meisterklasse an der Musikakademie absolviert. Während des Studiums (1987-1992) nahm sie an zwei nationalen und einem internationalen Wettbewerb für die Interpreten auf Volksmusikinstrumenten teil und erhielt zwei zweite und einen ersten Preis. 1996 kam Olga als Stipendiatin von DAAD zum Hackbrettstudium nach München. Im Jahre 1997 nahm sie am Wettbewerb des Richard-Strauss Konservatoriums "Preis des Kulturkreises Gasteig e.V." teil und erreichte den ersten Platz. Im folgenden Jahr errang Olga den zweiten Preis beim Konservatoriums - Wettbewerb „Musik des 20.Jahrhunderts“ zeitgenössischer Musik in München. Sie konzertierte auf den Hackbrettfestivals in Deutschland, China, Belgien, auf den Internationale Cimbalom-Kongresse in Slowakei, Belarus. Der Bayerische Rundfunk hat ihr im Jahre 1997 ein sehr ausführliches Portrait gewidmet. Ein Jahr später produzierte Foreign Film Company eine TV-Sendung über Olga Mishula in Leeuwarden (Niederlande). Sie gab Solokonzerte in Deutschland, Italien, San Marino, Malta, Holland trat mit einigen der bedeutendsten Konzertorchester Deutschlands, mitunter das Bayerische Staatsorchester, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Berliner Rundfunksymphonieorchester unter Dirigenten wie Kent Nagano und Kurt Masur auf. Olga nahm an zahlreichen Projekten in der Schweiz und Deutschland mit den Komponisten Daniel Ott und Jörg Widmann teil. 2002 erwarb sie ihr pädagogisches und künstlerisches Diplom für Hackbrett und Salterio an der Hochschule für Musik in München. Außer weissrussischem Cimbaly spielt Olga das italienische Salterio, das ungarische Cimbalom und das Salzburger Hackbrett. Im Jahre 2009 gründete sie zusammen mit ihrem Bruder Stepan Mishula die Ethno-Jazz Gruppe CITY M. Das Repertoire der weißrussischen Musikerin umfasst die Stücke aus dem Barock, der Klassik, der Romantik sowie zeitgenössische Musik und Jazz. Darüber hinaus spielt sie auch eigene Kompositionen, die auf der aktuellen CITY M -CD zu hören sind.

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Viktor Makhnovich

wurde 1982 in Minsk geboren. Mit sechs Jahren fiel bei der musikalischen Früherziehung sein außergewöhnliches Talent erstmals auf. Auf Empfehlung seiner damaligen Dozentin, bewarb sich Viktor 1991 am Musikgymnasium der weißrussisch staatlichen Musikakademie/Minsk. Dort wurde er nach bestandener Prüfung aufgenommen und startete hiermit seine musikalische Karriere. Im Juli 2000 absolvierte er erfolgreich das Gymnasium und erhielt auf Beschluss der Staatlichen Prüfungskommission die Qualifikation „Assistent des Chorleiters, Artist des Chores/Ensembles“.2000 setzte Viktor seinen Weg Richtung Profimusiker fort und begann an der russischen staatlichen Musikakademie Minsk das Studium für Chorleitung und Klavier. Neben dem Studium gründete und leitete er von 1999 – 2004 ein Männervokalensemble, mit dem er im In- und Ausland zahlreiche Konzerte gab. Im Laufe seiner musischen Ausbildung entdeckte er mehr und mehr seine Liebe für den Jazz. Die ersten Erfahrungen mit dieser Stilrichtung machte Viktor mit den Aufführungen von Jazzstandards und selbst komponierten und arrangierten Kompositionen mit dem Männervokalensemble. Hierbei entstand der Wunsch professioneller Jazzmusiker zu werden, sowie Jazz und Improvisation verstehen zu lernen. So beschloss er 2003 nach Deutschland zu gehen und in München sein Studium am Richard-Strauss-Konservatorium/Hochschule für Musik und Theater in den Bereichen Jazz-Klavier und Musikpädagogik zu erweitern. Nachdem er 2008 sein Diplom in Musikpädagogik absolvierte, setzte er 2010 mit einem zweiten, dem künstlerischen Diplom, einen weiteren Höhepunkt in seiner Laufbahn. Hierfür schrieb er seinen eigenen Musikzyklus, „Fünf Jahreszeiten“, dessen Element „Tanz“ (Sommer) auch ins Repertoire von City M eingeflossen und auf der Debüt-CD enthalten ist. Seit 2006 ist Viktor nunmehr als Klavierlehrer für Klassik, Jazz und freie Improvisation sowie als freischaffender Künstler tätig. Dabei spielt er bei zahlreichen Konzerten im In- und Ausland (z.B. Schweiz, Österreich, Portugal, Bulgarien) und stellt sein vielfältiges Talent sowohl als Solopianist als auch in verschiedensten Band-Formationen in den Bereich Jazz, Soul, Funk bis hin zu Rock und Pop unter Beweis.

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Sascha Gotowtschikow

Studierte klassisches Schlagzeug am Richard-Strauß-Konservatorium in München sowie Latin Percussion während verschiedener Studienaufenthalte in New York wo er u.a. mit dem "M'Boom Percussion Ensemble“ featuring Max Roach, und ”Grupo Batucada ”, featuring Jaco Pastorius spielte. Seine breitgefächerten musikalischen Tätigkeiten bewegen sich zwischen Neuer Musik, Jazz und World Music. Neben diversen Orchesterengagements u.a. am Bayerischen Rundfunk, den Münchner Kammerspielen, Bremer Kammerphilharmonie und Münchner Residenztheater konzertierte er auf zahlreichen europäischen Festivals wie Aspekte ´83, Wiener Festwochen, International Film Festival Dublin, Bregenzer Festspiele, Celtic Connections, Glasgow, Jazz Ost-West Festival, Berlin, Cross Culture Festival, Warschau, MDR Musiksommer oder dem Schleswig-Holstein Festival. Im Jahre 1996 erhielt er einen Kompositionsauftrag für die Tanztheaterproduktion ”Landschaft mit Göttinnen” von Verena Weiss am Landestheater Innsbruck. Als Gründungsmitglied des Munich Art Ensemble für Neue Musik im Jahre 1985 arbeitete er u.a. mit den Komponisten Vinko Globokar, Peter Brook, Younghi Pagh-Paan oder Tera de Marez-Oyens zusammen. Im Jazzbereich war er als Drummer und Percussionist zu hören mit der EBU International Big Band, der HR Big Band, dem Jazz Composers Orchestra oder zahlreichen Jazzgrößen wie David Friedman, Klaus Doldingers Passport, Barbara Dennerlein, Tom van der Geld, Ack van Royen, Charlie Mariano, Matt Garrison, Modern String Quartet, oder Ian Pace. ImJahre 1997 produzierte er die CD “Expect Me” mit der New Yorker Jazzvokalistin Alison Welles und dem renommierten Saxophonisten Bob Mintzer sowie Grammy Award Winner Dave Samuels.

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Stepan Mishula

wurde in eine Familie von Berufsmusikern in Brest (Weissrussland) hineingeboren. Sein Schicksal war – wie für gewöhnlich in solchen Familien – schon von Kindheit an vorbestimmt; ab dem Alter von sechs Jahren besuchte er bereits das Koservatorium der Stadt Brest. Die ersten 5 Jahre nahm Stepan Klavierunterricht und mit 11 Jahren Saxophonunterricht bei seinem Vater Wladimir Mishula. Im Jahre 1994 erzielte Stepan seinen ersten Erfolg als Preisträger (2.ter Platz) des Nationalwettbewerbs für Blas- und Schlaginstrumente. Ein Jahr später folgte das Studium am Konservatorium in Minsk (Saxophonklasse B.W.Nichkov). Während dieser Zeit nahm Stepan an zwei internationalen Wettbewerben in Gomel (Belarus) und Chisinau (Moldavien) teil und erhielt einen ersten und zweiten Preis. Im Jahre 1999 begann er sein Studium an der Musikakademie in Minsk (Klasse B.W.Nichkov und W.N.Ksjondz). Nach erfolgreichem Abschluss zieht Stepan Mishula zu einem weiteren Studium am Richard-Strauss-Konservatorium nach München (Saxophonklasse A.Legros). Im Jahre 2007 nahm Stepan am Wettbewerb des Richard-Strauss-Konservatoriums (Förderpreis Gasteig e.V.) teil und erhielt den Sonderpreis. Im gleichen Jahr folgte das Aufbaustudium am Richard-Strauss-Konservatorium und ein Jahr später wurde der talentierte Musiker als dritter Preisträger des Wettbewerbs um den Förderpreis Gasteig e.V. ausgezeichnet. Während des Meisterklassestudiums an der Hochschule für Musik in München, gründete Stepan Mishula zusammen mit seiner Schwester Olga Mishula die Ethno-Jazz Gruppe "CITY M". Nach einigen Auftritten in Deutschland sind auch schon Konzerte im europäischen Ausland in Planung.

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